Nachhaltigkeit am HORIZONT 

Wir sind Pfadis. Wir lernen von klein auf, draussen zu leben und auf unsere Umwelt zu achten. „Sorge tragen zur Natur und allem Leben“ ist Teil unseres Pfadiversprechens.

Diese Werte bei einem Festival umzusetzen, braucht viel Effort. Gemeinsam mit euch wollen wir für eine lebenswerte Zukunft am HORIZONT sorgen! 

So kannst DU das PFF nachhaltiger machen: 

  • Zahle 2.50 Franken an den Umweltschnägg. Wir verdoppeln deinen Beitrag auf 5 Franken und finanzieren so zusätzliche Massnahmen für ein nachhaltiges PFF.   

  • Bring dein eigenes Essgeschirr mit, auch wenn du nur einen Tag kommst. 

  • Reise mit dem ÖV oder dem Velo an. 

  • Lass keinen Abfall liegen und nutze unsere Recyclingstationen. 

  • Nimm dein Zelt und Material wieder mit und verwende es am nächsten Festival weiter. 

  •  

So machen WIR das PFF nachhaltiger: 

  • Wir engagieren ausschliesslich Bands aus der Schweiz, die ohne Flugzeug anreisen. 

  • Wir reduzieren Abfall dank wiederverwendbaren Bechern, Geschirr und offenem Ausschank. 

  • Wir arbeiten mit lokalen Partner*innen, Lieferant*innen und Firmen zusammen. 

  • Transportwege halten wir möglichst kurz und gestalten sie effizient. 

  • Mit Boden-, Gewässer-, und Lärmschutzmassnahmen schützen wir die Umwelt rund ums PFF. 

  • Wir stellen keine Autoparkplätze zur Verfügung, dafür umso mehr Veloparkplätze. 

  • Wir bieten Vergünstigungen auf die ÖV-Anreise. 

  • Wir stellen Recyclingstationen zur Verfügung. Gebrauchte Vapes können beim Infopoint abgegeben werden. 

  • ... 

 

Übrigens: Überall wo du das Umweltschnägg-Symbol siehst, haben wir besonders Wert auf Nachhaltigkeit gelegt.  

Klingt gut, aber noch skeptisch? Unsere Massnahmen im Detail:  

Kurz und schnurz: Die Wege des Baumaterials! 

Das PFF ist eine Materialschlacht. Darum ist es uns wichtig, dass das Material möglichst von lokalen Anbietern kommt und wir Transportwege kurz halten. Wir beziehen beispielsweise unser Holz vom Forst Illnau-Effretikon und das Baumaterial von einer lokalen Baufirma in Lindau. 

Baumaterial wiederverwenden statt verschwenden! 

Was ist besser als Recycling? Wiederverwendung! Darum achten wir bei unseren Bestellungen möglichst darauf, auszuleihen, zu mieten oder Gebrauchtmaterial zu verwenden. Das schont ganz nebenbei auch die PFF-Kasse. So beziehen wir beispielsweise Material vom Cevi-Regionallager und den Musikfestwochen. Am Schluss vergeben und verkaufen wir wiederum möglichst viel unseres Materials weiter. Genauere Details zum PFF-Restposten werden noch kommuniziert. 

Strom statt Fossilien am PFF! 

Okay, wir geben's zu: Die grossen Fahrzeuge haben wir noch nicht elektrisch. Die sind entweder noch nicht zu haben oder zu teuer für unser preiswertes Festival. Da wo es möglich ist, haben wir aber umgestellt und setzen bei der Feinverteilung auf die Elektrowägeli von Kyburz. 

Unser Strom wird zum grössten Teil direkt auf dem benachbarten Bühler-Areal produziert. Da gibt es eine grosse Solaranlage auf dem Dach und ein Kleinwasserkraftwerk. 

Ringring und Tschutschuu statt Brummbrumm! 

Bei der Anreise setzen wir auf Zug und Velos statt Autos. Wir fördern die Anreise mit dem ÖV mit einem Rabatt von 25% auf den Ticket-Kauf bei der SBB, den wir euch finanzieren. Beim Festivalgelände werden zudem keine Parkplätze für Autos zu Verfügung gestellt, dafür umso mehr Veloparkplätze. 

Schweizer Acts ohne Kerosin! 

Beim Line-Up setzen wir ausschliesslich auf Schweizer und lokale Bands. Dies fördert nicht nur die lokale Musikszene, sondern ist auch gut für das Klima. Denn Flugreisen machen bei vielen Festivals ein Grossteil der CO2-Emissionen aus, welche wir so einsparen. 

Kein Plastikgeschirr zum Wegwerfen! 

Wir vermeiden gemeinsam Abfall. Die Besucher*innen bringen ihr eigenes Geschirr mit und können es an unseren Abwaschstationen abwaschen. Wer keines hat, kann gegen eine Depotgebühr unser wiederverwendbares Geschirr von Cup:n:more nutzen. Einen extra stabilen, nachhaltigen Becher schenken wir euch als Dank. 

Guter Stoff: Biobaumwolle, Recyclingmaterial und stabile Becher! 

Weil Merch-Artikel unser Festival unvergesslich machen, wollen wir die Erinnerungsstücke nachhaltig gestalten. Die Kleidung ist aus Biobaumwolle, unser Bauchtäschli ist aus recyceltem Material und die Plastik-Becher haben wir mit stabilen Tassen ersetzt, welche ihr auch in euren nächsten Pfadilagern oder auf euren nächsten Wanderungen lieben werdet. Ausserdem produzieren wir lieber nach, als vorab zu viel zu bestellen.  

Wir verzichten aus dem Nachhaltigkeitsgedanken übrigens bewusst auf einen Goodie-Bag. Damit verhindern wir, dass der Inhalt bei vielen gleich wieder im Abfall landet. Ohropax und Co. könnt ihr beim Infostand abholen, wenn ihr welche braucht.  

Recyclingstationen! 

Da wo sich Abfälle nicht vermeiden lassen, stellen wir Recycling- und Abfallsammelstellen zu Verfügung, überall auf dem Gelände verteilt. Und etwas, das oft fehlt: Wir sammeln auch Vapes – denn deren Batterie kann wiederwendet werden. 

Foodwaste? Wir essen auf! 

Wir kochen auf dem Gelände gleich selbst für alle, die ein Zwei- oder Dreitagesticket gekauft haben. Allfällige Lebensmittelreste geben wir in die Helfendenverpflegung und an den Helfendenkiosk, wo noch einmal einiges wegkommen wird.  

Wir kaufen unsere Lebensmittel entweder bei lokalen Händlern oder bei Grossverteilern ein, zum Beispiel der Prodega. Auch das Bier stammt von hier, von der Brauerei Chopfab in Winterthur. Das Brot wird frisch vom Lyner Beck angeliefert und der Käse stammt vom Jumi, dem Winterthurer Käselädeli. Nicht geöffnete Lebensmittel und Getränke können wir an unsere Grosshändler zurückgeben.  

Und mit der Liebe zum Detail:  Bei der Essensplanung achten wir bestmöglich auf Saisonalität und regionale Zutaten. Beim Frühstück bieten wir zum Beispiel statt Orangensaft lokalen Apfelsaft an. 

 

🌍 Für eine nachhaltige und schöne Zukunft - für uns alle.  

Für die Nachhaltigkeit im Einsatz: Leve und Fürio ⚜️